Plakatekampage für Migros Kulturprozent

Tramplakateserie, 2002

Die Kampagne will Abonnenten für das Schauspielhaus Zürich anwerben. Die spielerische Anordnung der Silhouetten von Gegenständen aus der Requisitenkammer des Schauspielhauses führt zu unterschiedlichen Plakaten. Die filigranen Requisiten auf Pappkarton mit dem orangen Info-Kleber visualisieren den Schnittpunkt der beiden Institutionen Theater und Grossverteiler.

Wem gehört das Wasser?

entstanden bei Lars Müller, Baden, 2006

536 Seiten mit dicht aufeinander folgenden Bildsequenzen setzen sich mit der Frage auseinander: Ist Wasser eine handelbare Ware oder ist seine Verfügbarkeit ein Menschenrecht? Das Buch ist als eine Art Kompendium der heutigen Wasserproblematik angelegt. Der Inhalt und die bewegenden Bilder vermitteln sachliche und emotionale Information auf erstaunliche, aber auch erschreckende Weise.
(Hrsg: Lars Müller Verlag, Baden)

Mizutori

Logo und Webdesign, entstanden bei Mind Design, London, 2005

Das japanische Schuh-Label will in London Fuss
fassen und braucht für die westliche Kundschaft einen
visuellen Auftritt. Das charakteristische japanische
Motiv der Kirschblüte tritt in immer wieder neuen
Formationen auf, um einerseits das Traditionsbewusst-
sein der Marke zu transportieren und andererseits
die Verspieltheit der englischen Hauptstadt aufzugreifen.

Nur Ton – Zeitschrift für Musik

erste Ausgabe, Berlin, 2007

'Innehalten und Zuhören' ist der Titel der ersten, 60-seitigen Ausgabe der Zeitschrift. Es wird über die Musikszene in Berlin berichtet, hinzu kommen Plattenkritiken und Fachdiskussionen unter Musikfreunden. Zwischen den Artikeln finden sich stimmungsvolle Portraits von Leuten, die mit geschlossenen Augen innehalten und beschreiben, was sie wahrnehmen. (Hrsg: Nur Ton Redaktion, Berlin)

Kunst(Zeug)Haus

Visueller Auftritt, entstanden bei Coande, Zürich, 2007

Für das Kunst(Zeug)Haus in Rapperswil-Jona wird im Rahmen eines Wettbewerbs ein Logo kreiert und in seiner Anwendung gezeigt. Prägnante, eckige Klammern um das Wort 'Zeug', werden zum eigentlichen Prinzip des visuellen Auftritts. Ein enormes Spektrum an gestalterischen Möglichkeiten innerhalb des Konzepts verleihen dem Kunstmuseum eine eigenständige und lebhafte Identität.

ZHdK, Departement für Musik

Testatheft 2005/06

Das Testatheft des Departements für Musik wird zum quadratischen 7-Inch-Format umgestaltet und mit der entsprechenden Plattenhülle vor Abnützung geschützt. Das entwickelte Farb- und Ordnungssystem faßt zwei Studienbereiche in einem Heft zusammen, und wird je nachdem von vorne oder von hinten gelesen.

Alli ängeli chömid z’flüge

Biografie, von C.Müller, 2006

Mit Hilfe des persönlichen Fotoarchivs entstand
ein privater Bildband über das Leben von
L. Müller. Die Authentizität der Zeitdokumente
wurde bewahrt und in der jeweiligen Original-
grösse und Originalfarbigkeit ins Layout integriert.

Andy Warhol. Other Voices, Other Rooms

entstanden bei chezweitz & roseapple, Berlin, 2007

Die Ausstellung über Andy Warhol in Amsterdam und Stockholm konzentriert sich auf Warhols bislang wenig bekannte Werk in Film, Video und Fernsehproduk-tionen. Die grafische Umsetzung legt den Fokus auf die Popkultur, die Warhol ins Leben gerufen hat. Der Katalog spiegelt das kuratorische Konzept und die Ausstellungsgestaltung. Auf 176 Seiten mit mehr als 400 Abbildungen breiten sich die zahlreichen Ebenen von Warhols Schaffen aus. (Hrsg: Eva-Meyer Hermann, NAi Publishers, Rotterdam)

(˝Babel\n¨!)

Buch über die Kommunikation, von J. Kübler, 2005

Das Buch führt durch die Geschichte vom Turmbau zu Babel. Der Mythos wird auf 224 Seiten aus heutiger Sicht interpretiert und dargestellt. Es werden irritierende und verblüffende Phänomene der Sprache untersucht. Der Inhalt, als Hypertext angelegt, bedient sich neuer Strukturierungsmöglichkeiten innerhalb des Mediums Buch. Das patchworkartig gegliederte Textmaterial stammt aus unterschiedlichen Quellen. Ihre Herkunft wird mit 11 verschiedenen Schriften angedeutet.

Rapperswil-Jona

Bürgerversammlung RJournal, entstanden bei Coande, Zürich, 2006

Dreimal jährlich wird in Rapperswil-Jona ein Journal gemeinsam mit dem Bürgerversammlungsheft herausgegeben. Das Bürgerversammlungsheft informiert sachlich mit Hilfe eines klar strukturierten Layouts über die Traktanden der Stadtverwaltung. Der Schwerpunkt des Journals liegt im Aufzeigen des Alltags der Stadtbewohner, was durch reichlich bebilderte Sequenzen erreicht wird.

ZHdK, Departement für Musik

Studienwoche 'Russland 1804-1893', 2007

Zehn unterschiedliche Plakate machen auf die Studienwoche “Russland 1804-1893“ des Departements Musik aufmerksam. Die prunkvollen, farbigen Muster der Plakate beziehen sich auf die Stimmung Rußlands im 19. Jahrhundert. Das entsprechende Programmheft, als Kalender gestaltet, zeigt jeden Tag der Studienwoche im Überblick. Die integrierten Bilder greifen ein jeweiliges Tagesthema auf und inspirieren die Studenten zu Kursbesuchen.

EFG International

Geschäftsbericht, entstanden bei Mifflin-Schmid Design, 2006

Weg von emotionsgeladenen Bildwelten und üppiger
Gestaltung war die Weisung der EFG International für
den Geschäftsbericht von 2006. Der rote Punkt,
dem Bank-Logo entnommen, inspiriert zur totalen
Reduktion auf das grafische Element des Kreises. In
verschiedenen Rottönen ziehen sich Kreislinien
durch den ganzen Bericht und lockern die schwerfällige
Textmaterie der Bank auf.

Hochschule für Wirtschaft+Verwaltung, Sihlhof

Signaletik und Kunst am Bau, mit Salome Schmuki

Im Rahmen eines Wettbewerbs eintstand ein Orientierungssystem der Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung und der Pädagogischen Hochschule, Sihlhof. Das preisgekrönte Projekt weist dem Benutzer gleich zweimal den Weg durch das Gebäude: Zum einen durch die funktionale Orientierung, zum anderen durch eine poetische Sprachinstallation. Die poetische Installation befasst sich mit den beiden Institutionen, dem wirtschaftlichen und pädagogischen Lehrbetrieb und reflektiert dessen Sprache als zentrales Medium der Kommunikation. Die beiden Leitsysteme bilden eine Lesehilfe für die Architektur des Gebäudes und das, was darin gelehrt wird.

ZHdK, Departement für Musik

Studienwoche 'Hindemith und die 20er Jahre', 2006

Für die Plakateserie der Studienwoche sind
einzelne Seiten aus Hindemiths Notizbuch,
einer Sammlung von seinem auf alle erdenklichen
Arten falsch geschriebenen Namen abgebildet.
Das dazugehörige Programmheft nimmt den
eher rau und ungewohnt wirkenden Komposi-
tionsstil Hindemiths auf. Es zitiert die Form eines
authentischen Tageskalenders der 20er Jahre.

DNS-Plakateserie

entstanden bei Coande, 2007

Die dreiteilige Plakatserie informiert und
wirbt an der Designmeile 2007 in Zürich
über den Design Network Verband.

X–A Scarface

Buch über den Buchstaben X, von C. Müller, 2004

So wie der Buchstabe X sein Zentrum in der Mitte aufweist, beginnt das Buch in der Mitte und wird von innen auf beide Seiten nach aussen gelesen. Die eine Hälfte zeigt das bildhafte Element von X. In der anderen Hälfte des Buches überwiegen literarische Textauszüge.

RaJoVita

Visueller Auftritt, entstanden bei Coande, Zürich, 2007

Für die Stiftung für Gesundheit und Alter, RaJoVita mit
Domizil in Rapperswil-Jona wird ein markantes Logo
geschaffen. Dieses muss nicht nur die Verwaltung
und die Administration der Stiftung repräsentieren,
sondern auch die Senioren und Seniorinnen der Stadt
ansprechen. Diese Erkenntnis führt zu einem blüten-
artigen Zeichen, das eine positive und harmonische
Vitalität ausstrahlt.

Wackelkontakt

Filmkampagne, 2004

Die Geschichte erzählt von einem Mädchen, wie
es mit ihrer Großmutter umgeht, die allmählich
den Kontakt zur Realität verliert. Der Filmtitel auf
dem Plakat erscheint zerstückelt und ist mit
negativen Linsen versehen, um die Bedeutung
des Wackelns zu unterstreichen. (Regie: R. Etter)

Citizen Kane

Magazin zum Film, mit Salome Schmuki, 2003

Das Magazin beinhaltet eine Sammlung von Bild- und Textmaterialien zum Film Citizen Kane (1941) und konzentriert sich auf die inhaltliche und formale Gewichtung der Regenbogenpresse. Das Heft vergleicht und untersucht Personen von damals und heute, die ein Medienimperium besitzen und in Eigenregie führen. Durch die Verwendung von grafischen Elementen der Boulevardpresse entsteht eine aufdringliche, irritierende Sammlung.

Zweierstrasse 106
8003 Zürich
T +41 (0)44 450 22 16
mail@mueller-kuebler.ch
 



// Portfolio
// News
// Wir